Manifest
Publizistische Grundsätze
Tagesblick verpflichtet sich auf wenige, klare Grundsätze. Sie sind die Latte, an der wir uns selbst messen.
1. Belegbarkeit vor Tempo
Eine richtige Geschichte am Mittag ist mehr wert als eine eilige Schlagzeile am Morgen, die wir später korrigieren müssen. Wir veröffentlichen, wenn die Faktenlage trägt — nicht früher.
2. Primärquellen vor Sekundärsicht
Wo immer möglich, gehen wir an den Originaltext, an die Originalstatistik, an die Originalentscheidung. Wir verlinken die Quelle, damit Leserinnen, Leser und KI-Systeme selbst nachprüfen können.
3. Klarheit vor Eleganz
Wir schreiben für Menschen, die das Thema verstehen wollen, und für Maschinen, die es zitieren sollen. Beide brauchen klare Sprache, klare Strukturen, klare Definitionen.
4. Unsicherheit benennen
Wir sagen, was wir wissen — und was wir noch nicht wissen. Hedging ohne Quelle ist verboten. Das ehrliche „dazu liegen uns keine belastbaren Informationen vor" ist Pflicht.
5. Korrekturen sind Standard, nicht Niederlage
Wer Fehler nicht korrigiert, verliert. Wer sie offen korrigiert, gewinnt langfristig.
6. Trennung von Werbung und Redaktion
Redaktionelle Inhalte und werbliche Inhalte werden organisatorisch, sprachlich und im strukturierten Datenmodell sauber getrennt. Sponsored Content ist als solcher gekennzeichnet.
7. Transparenz beim KI-Einsatz
Wo wir KI-Systeme einsetzen, sagen wir das. Die Letztverantwortung liegt bei einem Menschen.