Die Europäische Kommission hat die Ausweitung der USB-C-Pflicht auf Laptops und weitere Elektronikgeräte beschlossen.
Ab dem 1.
Januar 2027 müssen alle in der EU verkauften tragbaren Computer mit einem einheitlichen USB-C-Ladeanschluss ausgestattet sein.
Hintergrund der Entscheidung
Bereits seit Ende 2024 gilt die USB-C-Pflicht für Smartphones, Tablets und Kopfhörer.
Nach Angaben der Kommission spart die Vereinheitlichung europäischen Verbrauchern jährlich rund 250 Millionen Euro und reduziert Elektroschrott um etwa 11.000 Tonnen.
Reaktionen der Hersteller
Die Reaktionen sind gemischt.
Während Hersteller wie Lenovo und HP die Entscheidung begrüßen, äußerte sich Apple kritisch.
Das Unternehmen verwies auf eigene MagSafe-Technologien, die weiterhin als Zusatzanschluss erlaubt bleiben.
Was Verbraucher beachten sollten
Laptops, die vor 2027 gekauft werden, sind nicht betroffen.
Für Neuanschaffungen ab 2027 gilt: Das Netzteil kann optional separat gekauft werden — ein Schritt, den die Kommission explizit fördert.



